Georgien und Moldau auf der Leipziger Buchmesse

Die diesjährige Leipziger Buchmesse findet vom 27. bis 30. März statt. Auch Debates on Europe ist dabei, und zwar mit zwei Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen, die sich mit den turbulenten Entwicklungen in Georgien und Moldawien befassen – und deren kulturellem und historischem Hintergrund.
Sa, 29. März | 11–12 Uhr | Forum „Globale Perspektiven“ | Halle 4 | E 305
QUO VADIS MOLDOVA?
Culture and politics in the space between past and future
Diese Veranstaltung findet auf Englisch statt.
In der gegenwärtigen unbeständigen geopolitischen Lage steht die Zukunft der europäischen politischen Integration, des wirtschaftlichen Wohlstands und der Sicherheit auf dem Spiel. Die Republik Moldau ist – ebenso wie die Ukraine und Georgien – der Schlüssel zu dieser Zukunft.
Auf der Leipziger Buchmesse werden die Autorin und Journalistin Paula Erizanu und der Politiker, Schriftsteller und Diplomat Oleg Serebrian, beides führende Persönlichkeiten der moldawischen Kultur- und Politikszene, darüber sprechen, wie es um die Zukunft des Landes an den Spannungslinien zwischen der Ukraine, Rumänien und Russland bestellt ist – und was sie von ihren Kollegen in Bukarest, Berlin und Brüssel erwarten.
Moderiert von Michael Martens, Autor und Korrespondent für Südosteuropa der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
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Sa, 29. März | 12–13 Uhr | Forum „Globale Perspektiven“ | Halle 4 | E 305
QUO VADIS GEORGIEN?
Kulturell in Europa, politisch nach Russland?
Wie kämpft Georgien um sein Überleben als Rechtsstaat und unabhängiges Land?
Eine Podiumsdiskussion mit Lasha Bakradze (georgischer Autor und Oppositionspolitiker, Historiker und Literaturwissenschaftler) und Anna Margvelashvili (Leiterin des Vereins Community Development Centre und Mitbegründerin des Soviet Past Research Laboratory), als zwei führende georgische Kulturschaffende, wird den historischen Hintergrund der heutigen dramatischen Ereignisse beleuchten. Warum strebt die georgische Zivilgesellschaft so stark nach einer EU-Integration? Und welche Rolle spielt die Kultur dabei?
Moderiert von Zaal Andronikashvili, Literaturwissenschaftler und Publizist, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin sowie Professor an der Ilia-Universität Tbilissi.
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